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Lebewesen Artikel
Lebewesen werden durch einen Satz von Merkmalen beschrieben, der in seiner Gesamtheit für alle Lebewesen gilt.
Die Biologie beschäftigt sich wissenschaftlich mit allen bekannten Lebewesen, ihren Abwandlungen und Vorläufern.
Verwandte Begriffe: Lebensform, Kreatur, Organismen.
Buch-Tipp: Bakterien. Die Welt der kleinsten Lebewesen. "leicht verständlich" ?!? na ja . . . Aber in der Kürze die Information so gut strukturiert aufzubereiten, verdient Applaus. Auch für Nicht-Medizinstudenten und Nicht-Biologen mit etwas gutem Willen durchaus lesbar. Gut auch die Querbeziehungen und Erläuterungen zu den Antibiotika. Vergleich der Merkmale von Lebwesesen und technischen Systeme | |
Einige der Lebewesen kennzeichnenden Merkmale findet man auch bei technischen, physikalischen und chemischen Systemen.
- Auf alle lebenden Organismen (Lebewesen) müssen immerhin auf der Ebene der Zelle alle Kennzeichen zutreffen.
- Tote Organismen wiesen in ihrer Vergangenheit alle Kennzeichen auf.
- Latentes Leben haben Organismen, die zwar nicht alle Kennzeichen aufweisen, also toten Organsimen oder unbelebten Gegenständen ähnlich sind, jederzeit aber zu lebenden Organsimen werden können. (Beispiele: Sporen von Bakterien oder Pilzen).
- Unbelebte Gegenstände zeigen zur Zeit ihrer Existenz nicht alle Kennzeichen.
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Buch-Tipp: GAIA. Die Erde ist ein Lebewesen Eine Beschreibung zum Buch " GAIA. Die Erde ist ein Lebewesen" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet. |
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Lebewesen besteht vorwiegend aus Wasser und organischen Kohlenstoffverbindungen.
Neben dem Kohlenstoff als Hauptelement der Biomoleküle kommen noch die Elemente Wasserstoff (H), Sauerstoff (O), Stickstoff (N), Natrium (Na), Kalium (K), Chlor (Cl), Phosphor (P), Schwefel (S), Iod (J), Eisen (Fe), Kupfer (Cu), Selen (Se) in Lebewesen vor. Chlor (Cl), Iod (I), Eisen (Fe), Kupfer (Cu), Selen (Se) und einige andere Elemente kommen ca. Spuren vor (können aber doch essentiell sein).
Die weitaus häufiger als Kohlenstoff in der Erdkruste vorkommenden Elemente Silizium und Aluminium werden aufgrund ihrer eingeschränklten Verbindungsmöglichkeiten nicht als Bausteine des Lebens genutzt. Edelgase und alle Elemente schwerer als das Selen (Atomgewicht 34) sind keine Bausteine des Lebens oder sogar je nach Dosis in unterschiedlichem Grade schädlich für Lebewesen.
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biochemische Bestandteile | |
Wichtige (biochemische) Substanzen (organische Moleküle), die Lebewesen zu dem Leben benötigen, sind
Daneben enthalten die Zellen der Lebewesens zu einem großen Teil Wasser und darin gelösten Mineralien (Salzen).
Alle Lebensvorgänge finden in Anwesenheit von Wasser statt.
Buch-Tipp: Kleine Ungeheuer. Die geheime Welt der winzigen Lebewesen Kurzbeschreibung Die geheime Welt der winzigen Lebewesen: Bakterien, Spinnentiere, Viren, Pilze und Insekten in einzigartigen Nahaufnahmen: · Gewusel in dem Schlafzimmer: Hausstaubmilben · Vampire in dem Miniaturformat: Wanzen · Haustiere und deren Untermieter: Flöhe, Milben, Zecken, Würmer. . . · u. a. m. Sie werden sich wundern, was so alles kreucht... |
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Das Leben auf der Erde nimmt einen historisch einmaligen Verlauf. Auch wenn man die Ausgangsbedingungen wiederherstellen könnte, würde sich vielleicht ein ähnlicher Ablauf ergeben, aber nicht derselbe der bis heute stattgefunden hat. Der Grund dafür ist die Vielzahl von Zufallentscheidungen, die seit dem Beginn des Lebens bis heute erfolgten. Diese Zufallsentscheidungen werden durch Selektions- und Anpassungsprozesse teilweise wieder ausgeglichen, trotzdem ist ein exakt identische Entwicklung unter realen Bedingungen nicht vorstellbar.
Die Entwicklung der verschiedenen Arten von Lebewesen wird in der Evolutionstheorie behandelt.
Dieser von Charles Darwin begründete Zweig der Biologie erklärt die
Vielfalt der Lebensformen durch Variation, Mutation, Vererbung und Selektion.
Die Evolutionstheorie behandelt die Veränderung von Lebensformen in dem Laufe der Zeit und die Entstehung der ersten Lebensformen. Hierzu gibt es
eine Reihe von Konzepten und Hypothesen (beispielsweise RNA-Welt , siehe auch Chemische Evolution).
Die ältesten bisher gefundenen fossilen Spuren von Lebewesen sind mikroskopische 'Fäden', die als Überreste von Cyanobakterien gelten.
Allerdings werden diese in 3,5 Mrd. Jahren alten Gesteinen gefundenen Ablagerungen nicht allgemein als Spuren von Leben angesehen.
Neuere Ansätze zur Evolutionstheorie gehen davon aus, dass die Evolution nicht an der Art sondern am Individuum und seinen Genen ansetzt. (Siehe Soziobiologie und Verhaltensbiologie)
Buch-Tipp: Pilze. Lebewesen zwischen Pflanze und Tier Kurzübersicht Mykologie Dieses Buch gibt eine knappe Einführung in die Mykologie - die Pilzkunde. Wie alle Bücher aus dieser Reihe bewegen sich Stil und Inhalt an der Grenze zu dem Populärwissenschaftlichen. Das Gebotene ist aber zumindest gut aufbereitet und fachlich einwandfrei. Details sollte man von dem Büchlein nicht erwarten. Alles in Allem... |
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Wird die Zelle als grundlegendes Kennzeichen von Lebewesen angesehen, werden Viren nicht zu den Lebewesen gerechnet, da sie keine Zellen sind und nicht aus Zellen aufgebaut sind. Sie haben keinen eigenen Stoffwechsel und pflanzen sich auch nicht selbständig fort. Ihre Vermehrung erfolgt durch Wirtszellen. Allerdings sind sie durch Mutationen und Selektion der Evolution unterworfen.
Buch-Tipp: Umbruch im biologischen Denken. Die geistige Existenz aller Lebewesen Das Buch " Umbruch in dem biologischen Denken. Die geistige Existenz aller Lebewesen" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch. |
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Die biologische Systematik versucht eine sinnvolle Gruppierung aller Lebewesen. Die oberste Stufe wird dabei von den Domänen gebildet. Man unterscheidet nach molekularbiologischen Kriterien die eigentlichen Bakterien (Bacteria), die Archaebakterien (Archaea) und die Eukaryoten (Eucaryota). Dieses Taxon umfasst die uns vertrauten Tiere, Pflanzen und Pilze.
Buch-Tipp: Unter Bäumen. Reisen zu den größten Lebewesen Um ausführliche Informationen zum Buch " Unter Bäumen. Reisen zu den größten Lebewesen" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet. |
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Lebewesen sind in der Terminologie der Systemtheorie
- offen: Sie stehen mit der Umwelt in lebenslangem Energie-, Stoff- und Informationsaustausch mit der Umwelt.
- komplex: Sie bestehen aus einer großen Zahl von unterschiedlichsten Untereinheiten (Organsysteme ), die durch zahlreiche Beziehungen miteinander verknüpft sind und selbst wieder aus zahlreichen Untereinheiten (Organe, Zellen, Organellen, Biomoleküle) bestehen. Auch sind sie selbst wieder Bestandteil komplexer, übergeordneter Systeme (Biozönose, Ökosystem), sind also ebenfalls mit zahlreichen weiteren Systemen (andere Lebwesen, unbelebte und technische Systeme) miteinander verknüpft.
- dynamisch: Sie sind immerhin auf der biochemischen Ebene dauernden Veränderungen unterworfen, können aber zeitweise einen stationären Zustand einnehmen, weisen also eine Konstanz von Struktur und Leistung auf. Diese Veränderungen sind einerseits auf dem System innewohnende Bedingungen zurückzuführen (Beispiel: Erzeugung genetischer Variation durch Rekombination bei der Fortpflanzung), andererseits durch Umwelteinflüsse. Lebewesen wirken wiederum auf ihre Umwelt verändernd zurück. (Beispiel: Veränderung der Zusammensetzung der Atmosphäre durch die Photosynthese.)
- deterministisch: Auch wenn alles Merkmalen der Lebewesen durch die Naturgesetze bestimmt sind, lassen sich auf Grund ihrer Komplexität vor allem für emergente Merkmale kaum mathematisch exakte Aussagen über die Vorhersagbarkeit ihrer Merkmale und Entwicklung und ihres Verhaltens machen: Durch die für wissenschaftliche Behandlungen notwendige Reduktion lassen sich zwar Gesetzmäßigkeiten für einzelne Elemente ermitteln. Daraus lassen sich aber nicht stets Gesetzmäßigkeiten für das Gesamtsystem ableiten.
- stabil und adaptiv: Lebewesen können trotz störender Einflüsse aus der Umwelt ihre Struktur und ihr inneres Milieu für längere Zeit aufrecht erhalten. Anderseits können sie sich auch in Struktur und Verhalten verändern und Umweltänderungen anpassen.
- autopoietisch: Lebewesen sind sich selbst replizierende Systeme, wobei einerseits die Kontinuität von Struktur und Leistung über lange Zeiträume hinweg gewährleistet ist, andererseits durch die Ungenauigkeit der Replikation Möglichkeiten zur evolutionären Anpassung an Umweltänderungen bestehen.
Buch-Tipp: Wandern ohne Ziel. Von der Atomdiffusion zur Ausbreitung von Lebewesen und Ideen Die Physik steckt überall. Eine Wanderung von den kleinen Dingen der Physik zu den großen Dingen der Menschheit Das Buch ist meiner Meinung nach das beste Buch das es zwischen dem populär- und fachwissenschaftlichen Bücherregal zu kaufen gibt!!
Der Autor verzichtet aus gutem Grund nicht völlig auf die mathematische Beschreibungssprache der Physik... |
Thermodynamische Definition | |
Lebewesen sind als offene Systeme zeit ihres Lebens immer weit vom thermodynamischen Gleichgewicht entfernt. Sie weisen einen hohen Ordnungsgrad und damit eine niedrige Entropie auf. Diese können ca. dadurch aufrechterhalten werden, dass die Erhöhung des Ordnungsgrades energetisch mit Prozessen gekoppelt wird, die die hierfür notwendige Energie liefern. (Beispiel: Aufbau von organischen Stoffen niedriger Entropie wie Glukose, DNA oder ATP, aus anorganischen Stoffen wie hoher Entropie wie Kohlenstoffdioxid, Wasser und Mineralsalzen durch Photosynthese und Stoffwechsel.)
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- Anna Maria Hennen: Die Gestalt der Lebewesen. Versuch einer Erklärung in dem Sinne der aristotelisch-scholastischen Philosophie. Königshausen und Neumann, Würzburg 2 Tausend ISBN 3-8260-1800-1
Mehr zu dem Themenbereich in dem Portal Biologie oder in dem Portal Lebewesen.
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